Schnelle Runden drehn

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Daten zur Radrennbahn

Länge: 200 Meter
Baujahr: 1988
Material: Holz
Geschlossene Halle
Ganzjähriger Betrieb

Erster Saisonerfolg für schnelle RSG-Radlerin

(ahof) Einen ersten Erfolg in der noch jungen Straßenrennsaison 2008 konnte die in der Eliteklasse Frauen startende Anna Beyer erringen. Die 22 jährige Studentin ging zusammen mit ihrer Mannschaftskollegin Sandra Dietel vom Bundesligateam Stuttgart bei einem Kriterium am Zentralstadion Leipzig an den Start. Das Rennen ging über 38 Kilometer und wurde von dem 35 köpfigen Starterfeld in der Frauenklasse zusammen mit den Senioren bestritten.

Im Verlauf des Rennens erwies sich Anna Beyer als die beste Sprinterin in den Wertungsrunden und bereitete damit einem männlichen Teilnehmer soviel Ärger und Kopfzerbrechen, dass er sie in der letzten Wertung behinderte und lautstark beschimpfte. Auch der Versuch sogar handgreiflich die Sprintqualitäten von Anna Beyer zu verhindern misslang und die schnelle Bahnfahrerin der RSG Augsburg konnte sich den Sieg sichern. Den 3. Rang sicherte sich Sandra Dietel, die Mannschaftskollegin vom Team Stuttgart. (mehr …)

Spitzenplatz in der Weltrangliste

(ahofst) Nach der Veröffentlichung der neuen Weltrangliste der Behinderten-Radsporlterinnen steht fest, was von Insidern seit längerem vermutet wurde – die erst seit rund 2 Jahren aktive ehemalige Kinderkrankenschwester Natalie Simanowski ist die beste Radsportlerin ihrer Klasse.

Nach Übernahme des Behinderten-Radsportes durch den Weltradsportverband UCI wurde die bereits zuvor jährlich veröffentlichte Weltrangliste auf einen nachvollziehbare Basis gestellt und gleichzeitig den sog. olympischen Dekaden angepasst. Trotz dem Natalie Simanowski erst im Frühjahr 2006 mit dem aktiven Radsport begonnen hatte, übernahm sie nun die Führung in ihrer Behinderungsklasse LC 3 in beiden Wertungslisten auf der Straße und der Bahn. Während im Straßenbereich 8 Veranstaltungen als Wertungs-Event herangezogen wurden, sind es auf der Bahn nur 6 Meisterschaften bzw. große Event. Zu den Wertungsrennen zählen neben den Paralympics Athen auch die jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften und Weltcup-Rennen. (mehr …)

Nachruf
Peter Krauß

Peter Krauß

Mit Bestürzung hat die RSG Augsburg am Ostermontag vom plötzlichen und unerwarteten Tod Ihres Gründungsmitgliedes, Herrn Peter Krauß, erfahren.

Herr Krauß, dessen Hobby der Radsport war, hat seine Leidenschaft im Jahr 1983 mit dem Bau seiner Sporthalle gekrönt, in die dann 1988 ebenfalls auf seine Initiative die Radrennbahn Augsburg eingebaut wurde. (mehr …)

Saisonrückblick bei der RSG Augsburg

(ahof) Mit einer Sportabschlussfeier ging das Sportjahr 2007 bei der RSG Augsburg zu Ende.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Albert Hofstetter als Vorsitzender Rückblick auf die abgelaufene Saison sowohl im Bereich des Sportbetriebs als auch über vom Verein auf der eigenen Radrennbahn organisierter Radrennen.

Im Bereich des Sportbetriebes waren die Leistungen die von den Aktiven in den Leistungsklassen U 13 bis U 23 erbracht worden sind, ansprechend, was sich in der Zahl der errungenen Siege und Meistertitel niederschlug. Hervorzuheben sind dabei natürlich die Titel der beiden Handicap-Sportler Natalie Simanowski und Michael Teuber, aber auch die Erfolge von Anna Beyer und Liza Helfen im weiblichen Bereich und von Michael Spieß bei den Männern können sich sehen lassen. Anna Beyer sicherte sich in der Bundesligawertung den 16. Rang in der Einzelwertung und Liza Helfen sicherte sich Siege bei diversen Straßenrennen und wurde Deutsche Vizemeisterin in der Verfolgung auf der Bahn. Verletzungsbedingt hat sie ihr Saisonziel, die WM-Teilnahme jedoch leider verfehlt. Über die Erfolge der Handicap-Sportler wurde ja bereits ausführlich berichtet. (mehr …)

Weltcup-Erfolg für Augsburger Handicap-Radsportler

(ahof) Mit reichlich Edelmetall im Gepäck kamen die beiden Handicap-Radsportler der RSG Augsburg, Natalie Simanowski und Michael Teuber vom Weltcup-Rennen in Kali / Kolumbien zurück.

Nachdem der Behinderten-Radsport in den Radsport-Weltverband UCI integriert ist, wurden auch dort die Strukturen umgestellt. Für die neu eingeführte Qualifikation zu den Paralympischen Spielen Peking 2008 galt es erstmals in diesem Jahr einen Weltcup zu bestreiten und dort um Qualifikationspunkte zu kämpfen. Für die Nationalmannschaft des Deutschen Behinderten-Sportverbandes (DBS), in der die beiden Sportler Leistungsträger sind, galt es somit unmittelbar nach Beginn der Saison 2008 bereits die Koffer zu packen und nach Kolumbien zu fliegen. In Kali standen dort bei den Panamerikanischen Spielen der erste Weltcup der Saison auf dem Wettkampfkalender. Wegen der großen logistischen Probleme ohne das gewohnte Zeitfahrmaterial ging es via Paris nach Südamerika und dort angekommen mit ständigem Polizeischutz ins Hotel und zu den Wettkampfstätten. Die Bahnwettbewerbe fanden auf einer vollkommen neu erbauten 250 m Holzbahn statt, die vom Weltverband noch nicht einmal homologiert war. Zum Straßentraining mussten die Sportler im Vorort Palmira auf verkehrsbedingt vollkommen überlasteten Hauptstraßen fahren und es grenzte an ein Wunder, dass hier nicht unfallbedingte Ausfälle zu verzeichnen waren. Es war kaum zu glauben, dass die Organisatoren es schafften, an den Wettkampftagen den Verkehr von der Rennstrecke zu bringen, was jedoch nichts an der schlechten Luft, verursacht durch den dichten Autoverkehr, änderte. (mehr …)

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