Schnelle Runden drehn

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Daten zur Radrennbahn

Länge: 200 Meter
Baujahr: 1988
Material: Holz
Geschlossene Halle
Ganzjähriger Betrieb

Schwarzwald Ultra Radmarathon 2026 (SURM): 230 Kilometer, 3.800 Höhenmeter, zehn Stunden

Sonntag, 20.09.2026, 7:00 Uhr: Ich stehe am Startbogen in Alpirsbach im Schwarzwald. Vor mir liegen Wälder, verträumte Dörfer, anspruchsvolle Anstiege wie der Kandel und einige der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Vorbereitet war ich: Reifenheber, Ersatz-TPU-Schlauch, Mini-Kompressor, Ersatzakkus für die elektronische Schaltung, Ersatzkontaktlinsen und alles, was man für 10 Stunden auf dem Rad benötigt. Mit 230 Kilometern und 3.800 Höhenmetern liegt der SURM etwas unter den Eckdaten des Kitzbüheler Radmarathons, den ich zuletzt gefahren bin. Der Charakter der beiden Veranstaltungen ist verschieden. Während Kitzbühel durch lange, steile Anstiege fordert, zermürbt der Schwarzwald Ultra durch ständiges Auf und Ab. Schön die Perspektivwechsel zwischen tief eingeschnittenen Tälern und aussichtsreichen Höhenzügen. Der Wahoo lieferte nach dem Rennen die Leistungsdaten. Der Training Stress Score („TSS“) lag bei 322 Punkten und bestätigt die hohe Gesamtbelastung des Tages. Der Intensity Factor („IF“) betrug 0,56. Das bedeutet, dass ich über die gesamte Distanz mit durchschnittlich 56 Prozent meiner funktionellen Schwellenleistung unterwegs war. Die Leistung lag bei durchschnittlich 133 Watt normalized power. Interessant der Variability Index („VI“) von 1,06. Dieser Wert beschreibt die Gleichmäßigkeit der Leistung. Die 1,06 zeigen, dass ich die Leistung über viele Stunden konstant abgegeben habe. Der Durchschnittspuls lag bei 118 Schlägen pro Minute.

Der SURM war organisatorisch top: Kleidertransport, ausgezeichnete Beschilderung, hervorragend ausgestattete Verpflegungsstationen. Man hat an jeder Stelle gespürt, wie viel Herzblut in der Veranstaltung steckt. Als ich eine Dame an einer Verpflegungsstation für den guten Kuchen gelobt haben, hat sie geantwortet: „Isch mit Liebe gemacht“.

So schön der Schwarzwald und so groß die Herausforderung auch sind: Solche Distanzen machen gemeinsam mehr Spaß. Windschatten, Gespräche unterwegs, gegenseitige Motivation. Leider war der SURM frühzeitig ausgebucht. Einige RSG-Kollegen, die gerne mitgefahren wären, konnten keinen Startplatz mehr bekommen. Vielleicht findet sich für 2027 ein Mitfahrer oder mehrere Mitfahrer der RSG Augsburg, denn trotz aller Einzelleistung bleibt Radfahren auch ein Teamsport.

 

 

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