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Sportpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für Rad-Paralympicssieger Michael Teuber

Ministerpräsident Edmund Stoiber, Laudatorin Franziska van Almsick, Preisträger Michael Teuber

München. Am 9. Juli wurde Michael Teuber aus Odelzhausen (RSG Augsburg) bei einer großen Gala in der Messe München mit dem Sportpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Paralympicssieger hielt Schwimm-Ikone und Laureus-Botschafterin Franziska van Almsick. Der begehrten Sportpreis erhielten auch andere Bayerischen Sportstars, unter anderem Basketball-Profi Dirk Nowitzki, Eisschnelläuferin Anni Friesinger und Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier.

Der Sportpreises gilt als das größte gesellschaftliche Sport-Ereignis in Bayern. Der Sportpreis soll verdeutlichen, dass Sport eine verbindende Klammer für die Gesellschaft ist, eine faszinierende Kraft, die vereint und begeistert. Herausragenden Botschafter des Sports sollen für Werte wie Fairness, gegenseitigen Respekt, Teamgeist, Ehrlichkeit und Leistungsbereitschaft geehrt werden, denn die bayerischen Ausnahmeathleten prägen mit ihrer Vorbildfunktion das Ansehen des Sports in der Welt und das Ansehen Bayerns. Ministerpräsident Edmund Stoiber: „Bayern ist stolz auf seine Spitzen- und Breitensportler, die herausragende Repräsentanten für die Sportbegeisterung und den sozialen Zusammenhalt in Bayern sind.“ Sportminister Siegfried Schneider sagte: „Uns ging es bei der Auswahl der Preisträger darum, erfolgreiche und auch junge Sportler zu würdigen, die mit ihrem Engagement und ihrer Einsatzbereitschaft vielen Menschen in Bayern ein Vorbild sind.“

Die Preise wurden in 8 Kategorien verliehen. Den Preis „Hochleistungssportler plus“ erhält in diesem Jahr Ski-Legende Markus Wasmeier. Der Preis für „Innovation im Sport“ geht an den Nordic-Walking-Trendsetter Christian Neureuther und der „Botschafter-des-bayerischen-Sports“-Preis an Ausnahme-Triathlet Faris Al-Sultan. In den Kategorien „Herausragender Nachwuchssportler“, „Herausragender Förderer des Sports“, „Jetzt-erst-recht-Preis“ und „Sportliches Lebenswerk“ werden in diesem Jahr die jungen Segelweltmeister Tina Lutz und Julian Autenrieth, der sportbegeisterte Unternehmer Otto G. Schäfer, Mono-Wasserski-Weltmeisterin Gerda Pamler sowie die 87-jährige Philomena Scharpf, ausgezeichnet. Den „persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ erhielten Dirk Nowitzki und Anni Friesiner. Paralympics-Sieger und Weltmeister Michael Teuber wurde mit dem „Jetzt-erst-recht Preis“ ausgezeichnet.

Franziska van Almsick, die Michael Teuber von Ihren gemeinsamen Aktivitäten als Laureus Botschafter kennt, hielt die Laudatio. Sie zeigte sich beeindruckt von seinem Weg aus dem Rollstuhl und seiner Karrierere im Hochleistungssport. Sie fasste die beeindruckende Erfolgsbilanz des Paralympicssiegers und Weltmeisters zusammen und äußerte die Notwendigkeit, dem paralympischen Sport mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Nach der Übergabe des Preises sagte Teuber auf der Bühne: „Heute stehe ich auf meinen Beinen und darf diese Auszeichnung als erfolgreicher Paralympics-Sportler entgegennehmen. Das ist heute – am 1. August 1987, nach einem folgenschweren Autounfall in Frankreich erhielt ich die niederschmetternde Diagnose: Bruch zweier Lendenwirbel, Querschnittlähmung, Rollstuhl. Ein minimaler Restreflex im rechten Oberschenkel war der Strohhalm, an den ich mich klammerte. Ich trainierte 2 Jahre, ohne zu wissen, ob ich es jemals aus dem Rollstuhl heraus schaffen würde. Ich holte mir die Restfunktionen, die noch in meinem Körper steckten Stück für Stück zurück und nach 3 Jahren war ich nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen. Dann wurde das Mountainbike zum Reha-Trainingsgerät und nach weiteren 4 langen Jahren fuhr ich mein erstes Mountainbikerennen. Das harte Rehatraining hatte mich für den Leistungssport geeicht und in mir wuchs der Traum, Olympiasieger bei den Paralympics zu werden. Ein Traum, der sich 17 Jahre nach dem Unfall erfüllte. Für mich war Sport ein entscheidener Faktor, mein Handicap zu überwinden und der Sport hat mir zu neuem Selbstbewusstsein und Anerkennung verholfen. Dieser Sportpreis ist ein besonderes Zeichen der Anerkennung.“

Seit 1998 hat Michael Teuber 10 WM-Titel auf Bahn, Straße und Mountainbike sowie 16 mal Gold bei Europameisterschaften gewonnen. Er hält 4 von 5 Bahn-Weltrekorden und ist seit Jahren auf Platz 1 der Straßen- und Bahnweltranglisten. Seinen größten Erfolg feierte Teuber bei den Paralympics 2004 in Athen, wo er Gold in der Einerverfolgung und im kombinierten Straßenrennen holte.

Neben seinen sportlichen Erfolgen ist Michael Teuber auch gesellschaftlich engagiert. Er unterstützt verschiedene karitative Projekte und wurde von der Laureus World Sports Academy zum Sportbotschafter ernannt. 2005 wurde er von Bundespräsident Horst Köhler mit dem silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet und zum paralympischen Sportler des Jahres gewählt. Vor kurzem ernannte Ihn das Internationale Paralympische Kommittee (IPC) zum „Paralympic Ambassador“.

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