Bitte beachten: Das Freie Training entfällt am Sonntag, den 04. Oktober.
Schnelle Runden drehn
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Länge: 200 Meter
Baujahr: 1988
Material: Holz
Geschlossene Halle
Ganzjähriger Betrieb
Bitte beachten: Das Freie Training entfällt am Sonntag, den 04. Oktober.
Mit dem Finale des Brauerei-Rapp-Cups ist am Mittwochabend auf der Augsburger Radrennbahn die Rennsaison 2026 zu Ende gegangen. Der siebte Lauf der Abendbahnserie bildete den Abschluss eines ereignisreichen Jahres für die RSG Augsburg.
Beim Brauerei-Rapp-Cup hatten sich die Fahrer seit April auf der 200 Meter langen Holzbahn in Lechhausen gemessen. Besonders erfolgreich war die RSG im Nachwuchs: Luan Bartels (U11), Luk-André Bartels (U13) und Leonie Bartels (U15 weiblich) gewannen ihre Gesamtwertungen. Maximilian Huss (U17) belegte Rang zwei, bei den Masters gingen alle drei Podestplätze an Fahrer der RSG Augsburg.
Auch darüber hinaus war auf der Augsburger Radrennbahn viel geboten. Im Saisonverlauf fanden unter anderem der Südvergleich sowie die Bayerischen Meisterschaften im Omnium und Derny statt.
Ein besonderer Höhepunkt abseits der Bahn war das 3. Augsburger Innenstadtkriterium, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg ausgetragen wurde. Auf einem Rundkurs über die Maximilianstraße wurde der Rennradsport mitten in die Stadt gebracht. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zugleich die Bayerischen Meisterschaften im Kriterium ausgetragen. Vom Nachwuchs bis zur Elite sorgten die Rennen vor historischer Kulisse für eine besondere Atmosphäre und machten den Radsport für zahlreiche Zuschauer unmittelbar erlebbar.
Im September folgte der Augsburger Sprintercup um den Peter-Krauß-Preis. Nachwuchsfahrer aus ganz Deutschland traten in Sprint und Keirin gegeneinander an. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte ein neuer deutscher U17-Rekord über die fliegenden 200 Meter. Aus Augsburger Sicht überzeugte Maximilian Huss mit Platz fünf in der Gesamtwertung.
Neben den Wettkämpfen prägten vor allem der regelmäßige Trainingsbetrieb und die Nachwuchsarbeit die Saison. Das Velodrom bleibt damit ein wichtiger Trainings- und Wettkampfort für den Bahnradsport in der Region.
Zum Saisonabschluss bedankt sich die RSG Augsburg bei allen Sportlern, Trainern, Betreuern, Helfern und Unterstützern. Ein besonderer Dank gilt Georg Rapp für seine Unterstützung des Brauerei-Rapp-Cups sowie der Familie von Peter Krauß für ihr Engagement rund um den Sprintercup.
Bilder von Norbert Liesz – Weitere Aufnahmen unter Radbilder.de
Am vergangenen Wochenende fanden in Forst (Lausitz) die Deutschen Meisterschaften der Elite im Derny und der Steher statt. Zwei unserer RSG-Sportler – Matthias Robert als Schrittmacher und Leon Fausto Echtermann als Fahrer – nahmen am Dernyrennen teil.
Zunächst hatten die beiden etwas Pech mit der Losung des Vorlaufs und standen im ersten Lauf – dem schnelleren der beiden Vorläufe zusammen mit allen Favoriten. Dementsprechend schnell und hektisch wurde es: über 60 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, knapp unter 20 Minuten für 20 Kilometer. Niemand wollte nachgeben, es kam sogar zu Berührungen zwischen Schrittmachern und Fahrern.
Mit Platz zwei unmittelbar hinter dem favorisierten Gespann waren wir sicher im Finale.
Dieses führte über 100 Runden mit 40 Kilometern.
Auch dieses Rennen wurde unerwartet schnell gestartet, das Tempo blieb hoch und mit ca. 65 km/h wurde die erste Hälfte zum Ausscheidungsfahren. In Runde 60 unterlief unserem Gespann ein kleiner Fahrfehler, wobei der Rhythmus unterbrochen wurde und der Anschluss zur Spitzengruppe verloren ging. Leon konnte sich lange Zeit nicht mehr erholen. In den letzten 10 Runden wurde der Rhythmus wieder gefunden und Geschwindigkeit konnte aufgenommen werden, um im Sprintfinale noch den sehr zufriedenstellenden 5. Platz zu sichern.
Sonntag, 20.09.2026, 7:00 Uhr: Ich stehe am Startbogen in Alpirsbach im Schwarzwald. Vor mir liegen Wälder, verträumte Dörfer, anspruchsvolle Anstiege wie der Kandel und einige der schönsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Vorbereitet war ich: Reifenheber, Ersatz-TPU-Schlauch, Mini-Kompressor, Ersatzakkus für die elektronische Schaltung, Ersatzkontaktlinsen und alles, was man für 10 Stunden auf dem Rad benötigt. Mit 230
Kilometern und 3.800 Höhenmetern liegt der SURM etwas unter den Eckdaten des Kitzbüheler Radmarathons, den ich zuletzt gefahren bin. Der Charakter der beiden Veranstaltungen ist verschieden. Während Kitzbühel durch lange, steile Anstiege fordert, zermürbt der Schwarzwald Ultra durch ständiges Auf und Ab. Schön die Perspektivwechsel zwischen tief eingeschnittenen Tälern und aussichtsreichen Höhenzügen. Der Wahoo lieferte nach dem Rennen die Leistungsdaten. Der Training Stress Score („TSS“) lag bei 322 Punkten und bestätigt die hohe Gesamtbelastung des Tages. Der Intensity Factor („IF“) betrug 0,56. Das bedeutet, dass ich über die gesamte Distanz mit durchschnittlich 56 Prozent meiner funktionellen Schwellenleistung unterwegs war. Die Leistung lag bei durchschnittlich 133 Watt normalized power. Interessant der Variability Index („VI“) von 1,06. Dieser Wert beschreibt die Gleichmäßigkeit der Leistung. Die 1,06 zeigen, dass ich die Leistung über viele Stunden konstant abgegeben habe. Der Durchschnittspuls lag bei 118 Schlägen pro Minute.
Der SURM war organisatorisch top: Kleidertransport, ausgezeichnete Beschilderung, hervorragend ausgestattete Verpflegungsstationen. Man hat an jeder Stelle gespürt, wie viel Herzblut in der Veranstaltung steckt. Als ich eine Dame an einer Verpflegungsstation für den guten Kuchen gelobt haben, hat sie geantwortet: „Isch mit Liebe gemacht“.
So schön der Schwarzwald und so groß die Herausforderung auch sind: Solche Distanzen machen gemeinsam mehr Spaß. Windschatten, Gespräche unterwegs, gegenseitige Motivation. Leider war der SURM frühzeitig ausgebucht. Einige RSG-Kollegen, die gerne mitgefahren wären, konnten keinen Startplatz mehr bekommen. Vielleicht findet sich für 2027 ein Mitfahrer oder mehrere Mitfahrer der RSG Augsburg, denn trotz aller Einzelleistung bleibt Radfahren auch ein Teamsport.
Am Mittwoch, den 30. September, steht auf der Augsburger Radrennbahn das Finale des Brauerei-Rapp-Cups 2026 auf dem Programm. Mit dem siebten und letzten Lauf endet die diesjährige Serie der traditionsreichen Abendbahnrennen. Rennbeginn ist um 18:30 Uhr. Seit dem Auftakt im April haben sich die Fahrer auf der 200 Meter langen Holzbahn miteinander gemessen. Beim Finale geht es nun ein letztes Mal um Punkte und damit um die Entscheidungen in den Gesamtwertungen. Gerade zum Saisonabschluss versprechen die engen Duelle auf der kurzen Augsburger Bahn abwechslungsreichen und publikumsnahen Bahnradsport.
Der Cup ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Bahnkalenders der RSG Augsburg und eng mit seinem Namensgeber Georg Rapp verbunden, der die Rennserie mit einer großzügigen Spende unterstützt. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag dazu, dass die traditionsreiche Veranstaltungsreihe fortgeführt und insbesondere dem Nachwuchs wertvolle Wettkampferfahrungen auf der Augsburger Radrennbahn ermöglicht werden.
Die RSG Augsburg freut sich zum Abschluss der Serie auf zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer im Augsburger Velodrom. Der Eintritt ist wie immer frei.
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