Schnelle Runden drehn

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Daten zur Radrennbahn

Länge: 200 Meter
Baujahr: 1988
Material: Holz
Geschlossene Halle
Ganzjähriger Betrieb

Die Sicherheit von Sportlern und allen Besuchern der Radrennbahn liegt uns sehr am Herzen! Darum haben wir ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet. Wir bitten darum, die Hinweise und Maßnahmen zu beachten. Vielen Dank!
Nachruf für Johann Guppenberger

Johann Guppenberger

In der vergangenen Woche ist nach langer und schwerer Krankheit Hans Guppenberger im Alter von 76 Jahren verstorben.

Hans Guppenberger, der am 24.2.1938 in Augsburg geboren wurde, entdeckte bereits in frühen Jahren seine Liebe zum Fahrrad. Anfänglich war es für ihn nur das Verkehrsmittel, mit dem er zur Schule fuhr oder das ihm bereits in der Jugend Reisen bis in die Schweiz oder nach Italien ermöglichte. Danach war es dann sein Sportgerät mit dem er erfolgreich den Radsport betrieb, bis er aus beruflichen Gründen den Rennsport aufgab. In dieser Zeit fuhr er dann nur noch als Hobby mit dem Rad – das aber weiter bis wenige Wochen vor seinem Tod.

Als gelernter Großhandelskaufmann übernahm er am 1.1.1965 einen Fahrradgroßhandel in Augsburg. Seine lebenslange Liebe zum Radsport führte ihn dann zur Gründung der Augusta Radsport GmbH, die viele bekannte italienische Marken exklusiv anbot und schnell zum führenden Radsportgroßhandel Deutschlands wurde.

Als das Mountainbike erfunden wurde, erkannte er als einer der ersten in Deutschland das Potential dieser neuen Fahrradgattung. Er wurde mit seiner Firma in den Folgejahren Marktführer beim Verkauf von Mountainbikes in Deutschland. Seine Ideen rund ums Fahrrad setzte er immer wieder in die Tat um, andere Anbieter übernahmen diese dann teilweise und sie sind heute Standard im Fahrradmarkt.
Mit seiner Firma war Hans Guppenberger auch als großzügiger Sponsor vieler bekannter Radsportler, Vereine und großer Rennveranstaltungen bekannt. Zum Bau der Radrennbahn Augsburg hat er einen erheblichen Anteil beigetragen.

Hans, wie er von allen genannt wurde, hatte Charisma und konnte andere Menschen schnell für sich einnehmen. Seine Freunde schätzten an ihm seine offene Art und seine Menschlichkeit. Sein Name zog sich über Jahrzehnte wie ein roter Faden durch den Radsport mit all seinen Fassetten.

Er hatte das Glück, bis vor zwei Jahren immer gesund gewesen zu sein, umso härter traf ihn dann die Krebsdiagnose. Trotz der schweren Krankheit arbeitete er immer weiter an neuen Projekten und stemmte sich vehement gegen das Nachlassen seiner Kräfte.

Am 5. August ist er im Alter von 76 Jahren zuhause gestorben. Die RSG Augsburg verliert mit ihm ein Gründungsmitglied, einen sehr guten Freund und erfahrenen Berater. Wir werden ihn nie vergessen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Erna, sowie seinen beiden Kindern Ulrich und Eva.

Albert Hofstetter
Radsportgemeinschaft Augsburg e.V.

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